Wissenswertes über mich - Bonsaikeramik Hauke

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Ralf und Sabine mit ihrem Verkaufsstand auf der BIN2015 Hannover


Ralf und Sabine Hauke

 
Ich glaube, es war im Jahr 1990, als ich das erste Mal mit Bonsai in Kontakt kam. Als Hannoveraner, der durch die Innenstadt schlenderte, kam ich an einem Bonsai-Geschäft vorbei. Leider oder gut?!? Ich ging jedenfalls nicht nur vorbei und der erste Indoor-Bonsai fand den Weg in mein Zuhause. Nach dem Ersten folgten ein zweiter und ein dritter Baum und schon hatte mich der Bonsaivirus erwischt. Alles was die Leihbücherei an Literatur über Bonsai hergab, wurde von mir verschlungen.
 
 
Irgendwann erstand ich meinen ersten Outdoor-Bonsai. Es war eine koreanische Hainbuche. Dieser Baum musste umgetopft werden, aber ich fand einfach keine Schale, die mir gefiel. Ohne Internet war der Bereich, in dem ich nach einer schönen Schale suchen konnte, sehr übersichtlich.
 
 
Unter dem Einfluss meiner erfolglosen Suche entstanden für den Eigenbedarf meine ersten selbst hergestellten Bonsaischalen unter Anleitung einer alten und erfahrenen Töpferin. Mein Wissensdurst hat sie manchmal fast erdrückt. Die Leidensfähigkeit meiner Familie und der eheliche Frieden wurden in dieser Zeit ebenfalls auf eine harte Probe gestellt, denn diese Schalen entstanden auf dem Küchentisch in meiner Wohnung. Auch das vorhandene Nudelholz wurde nicht mehr so ganz bestimmungsgemäß verwendet. Zum Brennen habe ich meine Schalen in eine Töpferei gegeben – ein eigener Brennofen ….. ein Traum.
Bonsaikeramik Hauke - So begann es.
Die Schalen, die ich über den Eigenbedarf hinaus hergestellt habe, wurden mir gerne von anderen Bonsaianern abgenommen. Aus dieser frühen Schaffensphase tauchen auch heute noch immer mal wieder Schalen auf, die im Gebrauch sind.
 
 
Aus Zeitmangel durch Beruf und Familie hat mein Töpferhobby lange Zeit nicht von mir ausgeübt werden können. Auch für meine Bonsai hatte ich keine Zeit mehr und habe sie schweren Herzens verkauft. Nach vielen Jahren beruhigte sich das Berufsleben, die Kinder wurden größer und zogen nach und nach aus. Endlich hatte ich wieder Zeit für Bonsai.
 
 
Durch eine glückliche Fügung konnte ich einen gebrauchten Brennofen erwerben. Endlich konnte ich nicht nur die Schalen herstellen, sondern auch selbst brennen. Inzwischen betreibe ich die Schalentöpferei professioneller in meiner kleinen Töpferwerkstatt und nenne zwei Brennöfen mein Eigen. Schalen kann ich bis zu einer maximalen Größe von 42 cm herstellen.
 
 
Ich bin immer noch in der Erprobung von Tonarten und Glasuren, die ich selbst entwickle. Durch die Wünsche meiner Kunden mache ich immer neue Erfahrungen, die in meine Arbeit, Bonsaischalen zu gestalten, einfließen. Für mich ist sehr wichtig, dass meine produzierten Schalen schlicht sind und eine Glasur auf den Baum abgestimmt ist.


 


Wenn ich bei meinen zufriedenen Kunden die Schale mit Bonsai sehe, die vielleicht schon durch äußere Einflüsse eine Patina bekommen hat, ist das für mich eine sehr schöne Erfahrung und Bestätigung meiner Arbeit.          
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